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Cyberrisiken & Cyber-Versicherung

Hacker-Angriffe werden raffinierter, die Bedrohung für Unternehmen jeder Größe ist real – und die Prämien sind günstiger als die meisten erwarten. Aber nicht jede Cyber-Police hält, was sie verspricht.

KI macht bekannte Angriffe gefährlicher

Cyberkriminalität erfindet sich nicht neu – aber KI beschleunigt und professionalisiert bestehende Methoden erheblich. Phishing-Mails sind heute fehlerfrei formuliert und kaum von echter Geschäftskorrespondenz zu unterscheiden. Deepfake-Technologie ermöglicht täuschend echte Anrufe und Video-Calls, bei denen Mitarbeiter glauben, mit Vorgesetzten oder Kollegen zu sprechen.

Gleichzeitig hilft KI auf der Verteidigungsseite: Sicherheitslücken werden schneller erkannt, Phishing-Filter werden intelligenter, Abwehrsysteme lernen dazu. Das ändert aber nichts daran, dass das schwächste Glied in der Kette fast immer der Mensch ist – und kein IT-System der Welt schützt vor einem Mitarbeiter, der auf den falschen Link klickt.

Besonders unterschätzt: das Lieferketten-Risiko. Wer auf Drittanbieter-Software für Kalkulation, Abrechnung oder Kundenverwaltung angewiesen ist, kann auch durch den Ausfall eines fremden Systems für Tage lahmgelegt werden – ohne selbst angegriffen worden zu sein.

Typische Cyber-Schäden
  • Ransomware: Verschlüsselung aller Daten, Erpressung
  • CEO-Fraud und Deepfake-gestützte Überweisungen
  • Betriebsunterbrechung durch IT-Ausfall
  • Ausfall von Drittanbieter-Software (Lieferkette)
  • Datenverlust und DSGVO-Bußgelder
  • Kosten für IT-Forensik und Systemwiederherstellung

Was kostet Cyber-Schutz wirklich?

Das ist einer der häufigsten Einwände – und einer der am stärksten überschätzten. Für einen Handwerksbetrieb oder ein kleines Dienstleistungsunternehmen mit bis zu 500.000 Euro Jahresumsatz liegen die Prämien je nach Deckungsumfang bei 500 bis 1.000 Euro im Jahr. Im Verhältnis zum realen Schadenspotenzial – Betriebsausfall für Tage oder Wochen, IT-Forensik, Datenwiederherstellung, mögliche Bußgelder – ist das wenig.

Was eine gute Cyber-Police leisten muss

Sofortmaßnahmen

Im Ernstfall zählt jede Stunde. Eine gute Police stellt sofort IT-Forensiker und Krisenberater zur Seite – ohne lange Wartezeiten. Die Schadenmeldung muss unkompliziert funktionieren.

Betriebsunterbrechung

Wenn Systeme für Tage stillstehen, laufen die Fixkosten weiter. Die Betriebsunterbrechungskomponente muss klar und ohne Hintertüren formuliert sein – und auch Lieferkettenschäden abdecken.

Haftpflicht & Bußgelder

Wenn Kundendaten kompromittiert werden, entstehen Drittschäden und DSGVO-Bußgelder. Eine vollständige Cyber-Police deckt auch diese Haftungsrisiken ab.

Mein Vorgehen: Erst analysieren, dann versichern

Der Cyber-Versicherungsmarkt hat sich professionalisiert – aber die Qualität der Policen unterscheidet sich nach wie vor erheblich. Tarife haben einen kurzen Lebenszyklus von etwa 1,5 Jahren und verändern sich schnell. Wer sich nicht laufend informiert, berät möglicherweise mit veralteten Vergleichswerten.

Ich prüfe Policen konkret auf Leistungsbausteine, Obliegenheiten und Deckungslücken – und zeige Ihnen, was eine Police im Schadenfall tatsächlich leistet. Ein günstiger Einstiegstarif ist nur dann sinnvoll, wenn er im Ernstfall auch zahlt.

Erste Schritte

Ich unterstütze Sie bei der Frage, ob und welche Cyber-Absicherung für Ihren Betrieb sinnvoll ist – mit einer ersten Risikoanalyse, einem Marktvergleich und einer individuellen Empfehlung.

Für eine erste Preis-Indikation steht Ihnen unser Angebotsrechner zur Verfügung:
→ Angebotsrechner Cyber-Versicherung

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